Raus aus dem Stress-Modus

Wie du mit Qigong dein Nervensystem sanft beruhigst.

In meiner Praxis als Qigong-Lehrerin gehört diese Übung zu meinen absoluten Favoriten beim Aufwärmen.
Dein ganzer Körper wird weich und locker.

Schritt 1: Beginne damit, dich leicht zu schütteln – ganz ohne Anstrengung. Lass die Schultern entspannt nach unten sinken, die Arme schwingen frei mit. Dein Becken bleibt locker, die Knie sind sanft gebeugt, damit sich die Bewegung leicht durch den ganzen Körper, bis zu den Füßen übertragen kann.

Schritt 2: Wenn du einen guten Rhythmus gefunden hast, lass deine Arme seitlich um deinen Körper schwingen. Drehe dich dabei weich von einer Seite zur anderen, sodass eine leichte Rotation in deiner Wirbelsäule entsteht.
Die Hände klopfen dabei sanft deinen Körper.

Atme während der Übung ganz natürlich ein und möglichst lange aus. Wenn du dabei durch den Mund ausatmest, spürst du oft noch ein bisschen schneller, wie dein Körper lockerlässt.

Die Bewegung darf ganz natürlich fließen – schüttle alles ab, was sich schwer anfühlt, und lass mehr Leichtigkeit in deinen Körper kommen.

Das Ausschütteln ist eine der einfachsten und zugleich wirkungsvollsten Methoden, um das Nervensystem zu beruhigen und den Energiefluss, das sogenannte Qi, zu aktivieren.

Gleichzeitig hilft das Schwingen der Arme, Emotionen und innere Unruhe abzubauen.

Schon wenige Minuten reichen aus, um sich freier, leichter und innerlich ruhiger zu fühlen. Es ist eine kleine, aber kraftvolle Übung, die deinem Nervensystem signalisiert:

„Du darfst loslassen. Dein Körper ist sicher.“

Viel Freude beim Schütteln, Schwingen und Loslassen!

Yve



Foto: Alexey Demidov

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